
Im Landeflug auf den Flughafen Innsbruck (fragt mich bitte nicht nach Flugzeug-Typ, ich habe keine Ahnung…).
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Liedtext:
1. Wind Nord-Ost, Startbahn null-drei, bis hier hör ich die Motoren.
Wie ein Pfeil zieht sie vorbei und es dröhnt in meinen Ohren.
Und der nasse Asphalt bebt wie ein Schleier staubt der Regen.
Bis sie abhebt und sie schwebt der Sonne entgegen.
Über den Wolken
Muss die Freiheit wohl grenzenlos sein.
Alle Ängste, alle Sorgen sagt man
Blieben darunter verborgen und dann
Würde was uns groß und wichtig erscheint
Plötzlich nichtig und klein.
2. Ich seh ihr noch lange nach, seh sie die Wolken erklimmen.
Bis die Lichter nach und nach ganz im Regengrau verschwimmen.
Meine Augen haben schon jenen winz’gen Punkt verloren.
Nur von fern klingt monoton das Summen der Motoren.
Über den Wolken
Muss die Freiheit wohl grenzenlos sein.
Alle Ängste, alle Sorgen sagt man
Blieben darunter verborgen und dann
Würde was uns groß und wichtig erscheint
Plötzlich nichtig und klein.
3. Dann ist alles still, ich geh, Regen durchdringt meine Jacke.
Irgendjemand kocht Kaffee in der Luftaufsichtsbaracke.
In den Pfützen schwimmt Benzin schillernd wie ein Regenbogen.
Wolken spiegeln sich darin, ich wär gern mitgeflogen.
Über den Wolken
Muss die Freiheit wohl grenzenlos sein.
Alle Ängste, alle Sorgen sagt man
Blieben darunter verborgen und dann
Würde was uns groß und wichtig erscheint
Plötzlich nichtig und klein.
Quelle: Reinhard-Mey.de abgerufen am 22. Januar 2026 um 14:03 Uhr MEZ.








